Strom sparen beim Wäschewaschen: Niedrigere Temperaturen und kürzere Programme nutzen

Mit einfachen Tipps beim Waschen Energie sparen und Umwelt schonen
Strom
Strom
3 min
Wäschewaschen muss kein Stromfresser sein. Wer niedrigere Temperaturen wählt, kürzere Programme nutzt und seine Waschmaschine richtig pflegt, kann den Energieverbrauch deutlich senken – ohne auf saubere Kleidung zu verzichten. Erfahren Sie, wie Sie mit kleinen Änderungen große Wirkung erzielen.
Philipp Keller
Philipp
Keller

Strom sparen beim Wäschewaschen: Niedrigere Temperaturen und kürzere Programme nutzen

Mit einfachen Tipps beim Waschen Energie sparen und Umwelt schonen
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3 min
Wäschewaschen muss kein Stromfresser sein. Wer niedrigere Temperaturen wählt, kürzere Programme nutzt und seine Waschmaschine richtig pflegt, kann den Energieverbrauch deutlich senken – ohne auf saubere Kleidung zu verzichten. Erfahren Sie, wie Sie mit kleinen Änderungen große Wirkung erzielen.
Philipp Keller
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Das Waschen der Wäsche gehört zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Doch mit ein paar einfachen Änderungen im Alltag lässt sich der Energieverbrauch deutlich senken – ohne dass die Kleidung weniger sauber wird. Wer bei niedrigeren Temperaturen wäscht und kürzere Programme nutzt, schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Wäsche energieeffizient waschen können.

Die Temperatur ist entscheidend

Beim Wäschewaschen wird der größte Teil der Energie für das Erhitzen des Wassers benötigt. Deshalb ist die Temperatur der wichtigste Faktor, wenn es ums Stromsparen geht. Eine 30-Grad-Wäsche verbraucht etwa halb so viel Energie wie eine 60-Grad-Wäsche – und für die meisten Kleidungsstücke reicht das völlig aus.

  • 30 °C sind ideal für Alltagskleidung, bunte Textilien und synthetische Stoffe.
  • 40 °C eignen sich für Handtücher, Bettwäsche und Unterwäsche, die etwas gründlicher gereinigt werden sollen.
  • 60 °C sollten Sie nur für stark verschmutzte oder hygienisch sensible Wäsche verwenden, etwa Küchentücher oder Kleidung von kranken Personen.

Moderne Waschmittel sind so entwickelt, dass sie auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig reinigen. Wenn Ihre Waschmaschine unangenehm riecht, hilft es, gelegentlich einen Leerlauf bei 60 °C durchzuführen, um Rückstände und Bakterien zu entfernen.

Kürzere Programme – schnell und sparsam

Viele Waschmaschinen bieten heute Eco- oder Kurzprogramme an, die weniger Wasser und Strom verbrauchen. Für leicht verschmutzte Wäsche sind diese Programme meist völlig ausreichend.

Wählen Sie das Programm passend zum Verschmutzungsgrad der Wäsche – nicht automatisch das längste. Die langen Programme sind für stark verschmutzte Textilien gedacht und im Alltag oft überflüssig. Achten Sie außerdem darauf, die Maschine gut, aber nicht zu voll zu beladen. So nutzen Sie jede Waschladung optimal aus.

Schleudern und Trocknen – weitere Sparmöglichkeiten

Nach dem Waschen verbraucht vor allem der Trockner viel Energie. Sie können den Energiebedarf deutlich senken, indem Sie die Wäsche gut schleudern – aber nicht mit zu hoher Drehzahl, um die Fasern zu schonen.

Am sparsamsten ist es, die Wäsche an der Luft zu trocknen – auf dem Balkon, im Garten oder in einem gut belüfteten Raum. Wenn Sie dennoch den Trockner verwenden, wählen Sie ein energieeffizientes Programm und reinigen Sie regelmäßig das Flusensieb. Das verbessert die Leistung und spart Strom.

Waschen, wenn der Strom günstig ist

Mit einem Stromtarif, der sich nach Tageszeiten richtet, können Sie zusätzlich sparen. In Deutschland sind die Strompreise oft nachts oder mittags niedriger. Viele moderne Waschmaschinen verfügen über eine Startzeitvorwahl, mit der Sie den Waschgang automatisch zu einer günstigen Zeit beginnen lassen können. So nutzen Sie die niedrigen Strompreise, ohne Ihren Tagesablauf zu ändern.

Regelmäßige Pflege der Waschmaschine

Eine gepflegte Waschmaschine arbeitet effizienter und hält länger. Entfernen Sie regelmäßig Waschmittelreste und Flusen, und führen Sie ab und zu ein Reinigungsprogramm oder eine Leerwäsche bei hoher Temperatur durch. Das verhindert Kalkablagerungen und sorgt dafür, dass die Maschine dauerhaft sparsam läuft.

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Stromsparen beim Wäschewaschen erfordert keine großen Umstellungen – nur ein paar bewusste Entscheidungen. Waschen Sie bei niedrigeren Temperaturen, nutzen Sie kürzere Programme und trocknen Sie Ihre Wäsche, wenn möglich, an der Luft. So senken Sie Ihre Stromkosten, schonen das Klima und verlängern die Lebensdauer Ihrer Kleidung.